Dass eine virtuelle Karte problemlos für Onlinekäufe funktioniert, bedeutet nicht automatisch, dass sie zu Apple Pay hinzugefügt werden kann.
In der Praxis lautet die häufigste Frage nicht einfach „Unterstützt diese Karte Apple Pay?“, sondern es treten Situationen wie diese auf:
dieselbe Karte lässt sich von europäischen Nutzern hinzufügen, von asiatischen jedoch nicht;
neu ausgegebene Karten funktionieren, während ältere zuerst aktualisiert werden müssen;
die physische Karte wird unterstützt, die virtuelle nicht – oder umgekehrt;
die Karte ist bereits in Apple Wallet hinterlegt, die Zahlung wird dennoch abgelehnt;
andere Nutzer können RedotPay oder Bybit Card hinzufügen, während im eigenen Konto keine entsprechende Option erscheint.
Der Grund ist einfach: Apple Pay betrachtet das konkrete Kartenprogramm und nicht nur das Visa- oder Mastercard-Logo auf der Karte.
Ob eine Karte zu Apple Wallet hinzugefügt werden kann, hängt in der Regel vom Emittenten, der BIN, dem Ausgabeland, der Kartenversion und davon ab, ob dieses Kartenprogramm offiziell an Apple Pay angebunden wurde.
Zu den Krypto-Zahlungskarten, bei denen öffentlich ausdrücklich Apple-Pay-Unterstützung genannt wird, gehören:
Crypto.com Prepaid Card
KAST Card
OKX Card
Kraken Card
Wirex Card
Fizen Card
Diese Karten lassen sich jedoch nicht in jeder Region hinzufügen.

Grenzen der Datenlage und Schlussfolgerungen
Primärquellen: Set up Apple Pay; Countries and regions that support Apple Pay; Gnosis Pay Card.
Überprüfbare Fakten in diesem Artikel zu Emittenten, Kartentypen und regionalen Einschränkungen beim Hinzufügen virtueller Karten zu Apple Pay basieren auf den genannten offiziellen oder regulatorischen Dokumenten. Der tatsächliche Servicezustand, Gebühren, Berechtigung und regionale Verfügbarkeit sollten zum Zeitpunkt der Beantragung auf der Seite des Emittenten oder der Plattform geprüft werden.
Unterschiedliche Emittenten, Regionen, Kontostufen und Händlerregeln können zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Erfahrungen, Erfolgsraten, Gebührenvergleiche oder Trendbewertungen, die nicht direkt in den genannten Primärquellen veröffentlicht wurden, sind Analysen oder Schlussfolgerungen und wurden nicht offiziell für einzelne Fälle bestätigt.
Welche Karten unterstützen Apple Pay?
Karte | Kartenform | Apple-Pay-Status | Wichtigste Einschränkungen |
|---|---|---|---|
Virtuell, physisch | Einige Programme unterstützt | In bestimmten Programmen im EWR, Australien, Brasilien, Argentinien, Peru und weiteren Märkten verfügbar | |
Crypto.com Prepaid Card | Virtuell, physisch | In mehreren Regionen offiziell unterstützt | Unterstützung u. a. in den USA, Kanada, der EU, Australien und Singapur; einige Programme wie UK derzeit nicht |
Virtuell, physisch | US-Version unterstützt | US-Version unterstützt, UK- und EU-Version derzeit nicht | |
Virtuell, physisch | Unterstützt | Vor allem für Nutzer im Vereinigten Königreich und berechtigten europäischen Ländern | |
Virtuell, physisch | Unterstützt | Vor allem für Nutzer im EWR | |
KAST Card | Virtuell, physisch | Unterstützt | Einige ältere Karten müssen ersetzt werden |
Virtuell, physisch | Verfügbar | Einige Konten und ältere Karten müssen auf ein Upgrade warten | |
Hauptsächlich virtuell | Unterstützt | Nur in ausgewählten europäischen und lateinamerikanischen Ländern | |
Virtuell, physisch | Unterstützt | Nur für Einwohner ausgewählter Länder in Europa und Lateinamerika | |
OKX Card | Virtuell | Unterstützt | Derzeit hauptsächlich in EWR-, Brasilien- und ähnlichen regionalen Programmen |
Kraken Card | Virtuell, physisch | Unterstützt | Nur für Nutzer im Vereinigten Königreich und EWR |
Wirex Card | Virtuell, physisch | Unterstützt | Berechtigung hängt von Kontoregion und Emissionsprogramm ab |
Fizen Card | Virtuell | Anbieter erklärt Unterstützung | Keine vollständige Länderübersicht |
Diese Tabelle dient nur zur ersten Vorauswahl.
Bei der tatsächlichen Beantragung muss weiterhin geprüft werden, welches Kartenprogramm in der eigenen Region ausgegeben wird, von welcher Institution, ob es sich um die aktuelle Kartenversion handelt und ob in der App offiziell „Add to Apple Wallet“ angezeigt wird.
Bybit Card: Nicht nur auf die Marke schauen, sondern auf das Kartenprogramm
Bybit Card ist ein typisches Beispiel für regionale Unterschiede.
Einige regionale Programme sind bereits an Apple Pay angebunden, darunter Programme im Europäischen Wirtschaftsraum, in Australien, Brasilien, Argentinien und Peru. In anderen Regionen ist Apple Pay trotz virtueller oder physischer Bybit Card derzeit noch nicht verfügbar.
Die pauschale Aussage „Bybit Card unterstützt Apple Pay“ ist daher zu ungenau.
Genauer wäre:
Bybit Card unterstützt Apple Pay in ausgewählten Ausgaberegionen, abhängig vom Kartenprogramm des jeweiligen Kontos.
Vor der Beantragung sollte in der Bybit-App geprüft werden:
ob „Add to Apple Wallet“ erscheint;
zu welchem Länder- oder Regionalprogramm die Karte gehört;
ob es sich um eine ältere Kartenversion handelt;
ob virtuelle und physische Karte denselben Emittenten verwenden.
Fehlt die Option in der App und zeigt auch die offizielle Regionenliste keine Unterstützung, funktioniert manuelles Eingeben der Kartendaten in Apple Wallet in der Regel ebenfalls nicht.
Crypto.com: Regionalregeln vergleichsweise klar
Crypto.com hat relativ klar definierte Regionen für Apple Pay.
Zu den aktuell hauptsächlich unterstützten Regionen gehören:
USA;
Kanada;
Europäische Union;
Australien;
Singapur;
einige lateinamerikanische Nutzer im europäischen Kartenprogramm;
einige neuseeländische Nutzer mit in Australien ausgegebenen Karten.
Das britische Kartenprogramm und einige Programme in der Golfregion unterstützen Apple Pay derzeit noch nicht.
In unterstützten Regionen kann die virtuelle Karte normalerweise direkt nach Ausstellung zu Apple Wallet hinzugefügt werden, ohne auf die physische Karte zu warten. Bei Upgrade, Ersatz oder neuer Kartennummer muss sie möglicherweise erneut hinzugefügt werden.
Crypto.com eignet sich eher für Nutzer, die bereits Vermögenswerte auf der Plattform halten und in einer offiziell unterstützten Region leben.
Drei Bedingungen sind jedoch voneinander zu unterscheiden:
ein Crypto.com-Konto eröffnen können;
eine Crypto.com Card beantragen können;
ein Kartenprogramm besitzen, das Apple Pay unterstützt.
Ein Konto eröffnen zu können, bedeutet nicht automatisch, dass die Karte beantragt werden kann. Und eine Karte beantragen zu können, bedeutet nicht, dass Apple Pay in dieser Region bereits verfügbar ist.
Coinbase Card: USA unterstützt, Europa und UK nicht
Bei Coinbase Card ist die Lage relativ einfach.
Die US-Version unterstützt Apple Pay. Nach Genehmigung kann zuerst die virtuelle Karte genutzt werden, ohne auf die physische Karte zu warten.
Üblicherweise sind erforderlich:
Wohnsitz in den USA, ausgenommen Hawaii;
abgeschlossene Identitätsprüfung des Coinbase-Kontos;
geeignete US-Identitäts- und Steuerdaten;
bestandene Berechtigungsprüfung für Coinbase Card.
Die UK- und EU-Versionen von Coinbase Card lassen sich derzeit jedoch weder zu Apple Pay noch zu Google Pay hinzufügen.
Wenn jemand sagt, „Coinbase Card funktioniert mit Apple Pay“, sollte daher zuerst geprüft werden, ob es sich um die US-Version handelt.
Ein europäisches Coinbase-Konto berechtigt nicht zur US-Coinbase Card. Nutzer aus Festlandchina, Hongkong oder anderen Regionen erhalten auch nicht allein durch Änderung der Kontoregion US-Berechtigung.
KAST Card: Neue Karten unterstützt, einige ältere müssen ersetzt werden
Virtuelle und physische KAST-Karten können zu Apple Pay hinzugefügt werden.
Nach Aktivierung einer neuen virtuellen Karte kann sie direkt über die KAST-App hinzugefügt oder mit Kartennummer, Ablaufdatum und Sicherheitscode manuell in Apple Wallet eingetragen werden. Die Verifizierung erfolgt in der Regel per SMS, E-Mail oder App.
Das Hauptproblem bei KAST betrifft ältere Karten.
Nach einem Wechsel des Emissionspartners verloren einige ältere Karten die Möglichkeit, neue Apple-Pay-Verknüpfungen einzurichten. Bereits zuvor verknüpfte Karten funktionieren teilweise weiter, während ältere Karten ohne bisherige Verknüpfung zuerst ersetzt werden müssen.
Daher widersprechen sich Aussagen wie „KAST funktioniert“ und „KAST lässt sich nicht hinzufügen“ nicht zwingend.
Zwei Nutzer können einfach unterschiedliche Kartengenerationen besitzen.
Bei KAST sollte geprüft werden:
wann die Karte ausgegeben wurde;
ob sie zum neuen Kartenprogramm gehört;
ob in der App Apple Wallet angezeigt wird;
ob eine alte Karte kostenlos ersetzt werden kann.
RedotPay: Bereits verfügbar, aber nicht für alle Konten gleichzeitig
RedotPay hat Apple Pay offiziell eingeführt. Virtuelle und physische Karten können bei Apple-Pay-fähigen Geschäften, Apps und Websites verwendet werden.
Nutzer mit älteren Karten haben jedoch möglicherweise nicht sofort Zugriff.
Einige Konten müssen zuerst die RedotPay-App aktualisieren und anschließend ein kostenloses Karten-Upgrade durchführen. Danach werden neue Kartennummer, CVV und Ablaufdatum ausgegeben, bevor die Karte zu Apple Wallet hinzugefügt werden kann.
RedotPay verwendet einen stufenweisen Rollout.
Wenn andere bereits „Upgrade“ oder „Add to Apple Wallet“ sehen, das eigene Konto aber nicht, muss dies kein Bedienfehler sein. Das Konto kann einfach noch nicht Teil der aktuellen Freischaltungswelle sein.
Die treffendere Beschreibung lautet:
RedotPay unterstützt Apple Pay bereits, die Funktion wird jedoch je nach Region, Konto und Kartenversion schrittweise freigeschaltet.
Bestehende RedotPay-Nutzer sollten zuerst die tatsächlichen Optionen in ihrer App prüfen und nicht einfach alten Online-Anleitungen folgen.
Nexo, Bitpanda und Kraken: Eher für europäische Nutzer
Nexo Card
Virtuelle und physische Nexo Card unterstützen Apple Pay.
Die Karte kann direkt aus der Nexo-App hinzugefügt oder manuell in Apple Wallet eingegeben werden. Die virtuelle Karte ist nach Aktivierung sofort nutzbar, ohne auf die physische Karte warten zu müssen.
Nexo Card richtet sich hauptsächlich an Nutzer im Vereinigten Königreich und berechtigten europäischen Ländern. Ob eine Beantragung möglich ist, zeigt sich meist daran, ob die Kartenoption im Konto erscheint.
Für Nutzer, die bereits Vermögenswerte bei Nexo halten und zwischen Kredit- und Debitmodus wechseln möchten, kann die Karte praktisch sein.
Bitpanda Card
Bitpanda Card unterstützt ebenfalls Apple Pay.
Ein Merkmal ist, dass mehrere langfristige virtuelle Karten angelegt werden können, etwa getrennt für Alltag, Abonnements oder Onlinekäufe.
Bitpanda Card richtet sich jedoch hauptsächlich an Nutzer im EWR. Identitätsprüfung ist erforderlich, und die Lieferadresse der physischen Karte muss ebenfalls in einer unterstützten Region liegen.
Wer nur eine virtuelle Karte plus Apple Pay benötigt, findet das Mehrkartenmodell von Bitpanda praktisch; die Berechtigung bleibt aber an den tatsächlichen Wohnsitz gebunden.
Kraken Card
Kraken Card steht derzeit verifizierten Privatnutzern im Vereinigten Königreich und EWR zur Verfügung. Geschäftskonten können sie momentan nicht beantragen.
Nach Genehmigung erhalten Nutzer sofort eine virtuelle Karte und können sie direkt zu Apple Pay hinzufügen. Eine physische Karte kann später beantragt werden.
Es handelt sich nicht um eine Einweg-Virtualkarte; die Nummer ändert sich nicht nach jedem Kauf. Kraken schränkt häufige Kartenwechsel ebenfalls ein. Die Karte eignet sich daher eher für alltägliche Ausgaben als zum ständigen Wechseln der Nummer.
MetaMask Card und Gnosis Pay: Selbstverwahrung bedeutet nicht KYC-frei
MetaMask Card und Gnosis Pay kombinieren Self-Custody-Wallets mit Kartenzahlungen.
Beim Bezahlen bleiben die Vermögenswerte zunächst im eigenen Wallet und werden erst beim Zahlungsvorgang zwischen Krypto und Fiat abgerechnet.
MetaMask Card
MetaMask Card unterstützt Apple Pay und kann für kontaktlose Zahlungen, Apps und Websites mit Apple Pay genutzt werden.
Sie ist derzeit hauptsächlich in ausgewählten europäischen und lateinamerikanischen Ländern verfügbar. Neue Anträge in den USA und im Vereinigten Königreich wurden zeitweise ausgesetzt, und einige physische Kartenprogramme werden schrittweise angepasst.
Obwohl die Karte mit einem Self-Custody-Wallet verbunden ist, bleibt KYC erforderlich. Self-Custody bedeutet, dass der Nutzer die Wallet-Vermögenswerte kontrolliert, nicht dass die Karte anonym beantragt werden kann.
Gnosis Pay Card
Nach Aktivierung kann die virtuelle Gnosis Pay-Karte sofort online genutzt und in unterstützten Regionen zu Apple Pay hinzugefügt werden.
Sie ist derzeit nur für rechtmäßige Einwohner bestimmter europäischer und lateinamerikanischer Länder verfügbar.
Es kann vorkommen, dass ein Land bereits für Gnosis Pay Card zugelassen ist, Apple Pay dort aber noch schrittweise freigeschaltet wird. Kartenberechtigung und Wallet-Berechtigung sind daher nicht dasselbe.
Auch Gnosis Pay verlangt Identitätsprüfung. Solange die Karte über klassische Zahlungsnetzwerke wie Visa ausgegeben wird, gelten weiterhin die Compliance-Regeln des Emittenten.
OKX Card: Nur virtuell, regional ausgegeben
OKX Card ist derzeit hauptsächlich virtuell und hat keine physische Version.
Bereits verfügbare Kartenprogramme unterstützen Apple Pay und Google Pay, aber Emittent, Kartennetzwerk und Berechtigung können je nach Region unterschiedlich sein.
Die meisten öffentlichen Informationen betreffen derzeit Programme im EWR und in Brasilien. In anderen Regionen muss in der OKX-App geprüft werden, ob das Produkt verfügbar ist.
Wenn sich die Nummer einer OKX Card ändert, kann der Token im digitalen Wallet teilweise automatisch aktualisiert werden, sodass ein Löschen und erneutes Hinzufügen nicht immer nötig ist.
Dass ein europäischer Nutzer die Karte erfolgreich hinzufügen kann, beweist jedoch nicht, dass Konten in anderen Regionen dieselbe Funktion besitzen. OKX Card muss immer nach konkreter Ausgaberegion bewertet werden.
Wirex und Fizen: Offiziell unterstützt, aber Regionaldaten nicht detailliert genug
Virtuelle und physische Wirex-Karten unterstützen Apple Pay.
Die virtuelle Karte kann nach Aktivierung sofort hinzugefügt werden, ohne auf die physische Karte zu warten. Obwohl Wirex viele Länder abdeckt, ändern sich Karten- und Apple-Pay-Berechtigung weiterhin je nach Region.
Ein Konto eröffnen zu können, bedeutet nicht, dass lokal eine Karte verfügbar ist. Und eine Karte zu bekommen, bedeutet nicht automatisch, dass dieses konkrete Programm bereits Apple Pay unterstützt.
Fizen bietet ebenfalls Apple-Pay-Verknüpfung an, direkt aus der App oder über manuelle Eingabe der virtuellen Kartendaten.
Das Problem ist, dass Fizen derzeit keine ausreichend klare Länderübersicht veröffentlicht, die Emissionsprogramme und Apple-Pay-Unterstützung miteinander verknüpft.
Fizen sollte daher eher so eingeordnet werden:
Der Anbieter erklärt ausdrücklich Apple-Pay-Unterstützung, konkrete Region, BIN und aktuelle Nutzerbestätigungen sollten jedoch weiterhin geprüft werden.
Warum können manche virtuellen Karten nicht zu Apple Pay hinzugefügt werden?
Apple Pay schließt virtuelle Karten nicht grundsätzlich aus.
Kredit-, Debit-, Prepaid- und rein virtuelle Karten ohne physische Version können grundsätzlich zu Apple Wallet hinzugefügt werden.
Entscheidend ist, ob der Emittent für dieses konkrete Produkt Apple-Pay-Tokenisierung aktiviert hat.
In der Regel müssen alle folgenden Bedingungen erfüllt sein:
Land oder Region des Nutzers unterstützt Apple Pay;
Emittent ist an Apple Pay angebunden;
konkretes Produkt und BIN gehören zum unterstützten Bereich;
Karte ist aktiv und in ordnungsgemäßem Zustand;
Apple-Gerät und Konto erfüllen Sicherheitsanforderungen;
Nutzer kann die Verifizierung des Emittenten abschließen.
Fehlt eine Bedingung, kann die Einrichtung scheitern.
Die Region muss Apple Pay unterstützen
Apple Pay ist in vielen Ländern und Regionen verfügbar, aber nicht weltweit.
Selbst wenn ein Kartenanbieter lokalen Nutzern eine virtuelle Karte anbietet, kann sie nicht normal zu Apple Wallet hinzugefügt werden, wenn Apple Pay dort nicht verfügbar ist.
Emittenten-Unterstützung allein reicht nicht
Dass ein Emittent Apple Pay unterstützt, bedeutet nicht, dass alle seine Karten kompatibel sind.
Derselbe Emittent kann Apple Pay nur für bestimmte Kredit-, Debit- oder Prepaidprodukte aktivieren. Neue BINs können funktionieren, alte dagegen nicht.
Deshalb reicht der Bankname nicht; entscheidend ist das konkrete Produkt.
Die Kartenversion kann das Ergebnis verändern
Bei KAST und RedotPay gab es bereits Fälle, in denen ältere Karten ersetzt oder aktualisiert werden mussten.
Auch Crypto.com kann nach Änderung der Kartennummer ein erneutes Hinzufügen zu Apple Wallet verlangen.
Dass eine Karte im letzten Jahr funktionierte, bedeutet nicht, dass eine heute neu ausgegebene Version denselben Emittenten verwendet. Umgekehrt heißt eine alte, inkompatible Karte nicht, dass eine neue Version ebenfalls nicht funktioniert.
Die endgültige Entscheidung liegt beim Emittenten
Beim Hinzufügen kann der Nutzer Folgendes abschließen müssen:
SMS-Code;
E-Mail-Code;
In-App-Bestätigung;
Telefonverifizierung;
zusätzliche Identitätsunterlagen.
Apple stellt Wallet und Tokenisierungssystem bereit, die endgültige Freigabe erfolgt jedoch durch den Emittenten.
Häufige Missverständnisse bei Nutzern aus Festlandchina
Apple Pay ist in Festlandchina verfügbar – das bedeutet nicht, dass jede ausländische Karte hinzugefügt werden kann
Festlandchina unterstützt Apple Pay. Das bedeutet lediglich, dass der Dienst dort verfügbar ist.
Ob eine ausländische virtuelle Karte hinzugefügt werden kann, hängt weiterhin davon ab:
ob der Nutzer für die Karte berechtigt ist;
ob KYC mit echter Identität und tatsächlicher Wohnadresse abgeschlossen wurde;
ob die Karten-BIN Apple Pay unterstützt;
ob der Emittent einen Zahlungstoken für das Gerät dieses Nutzers ausstellt;
ob Kartenkonto und Gerätesicherheit in Ordnung sind.
„Apple Pay ist in Festlandchina verfügbar“ und „ein Nutzer aus Festlandchina kann diese ausländische Karte beantragen“ sind zwei völlig unterschiedliche Fragen.
Eine Änderung der iPhone-Region ändert nicht die Kartenregion
Die iPhone-Region auf USA, UK oder Europa zu ändern, verändert weder BIN, Ausgabeland noch KYC-Daten.
Apple Wallet sieht weiterhin die echten Kartendaten.
Wenn eine Karte nicht an Apple Pay angebunden ist, macht eine Änderung der Geräte-Region sie nicht plötzlich kompatibel. Wenn der Nutzer die regionalen Antragsbedingungen nicht erfüllt, ersetzt eine Änderung der Apple-Kontoregion auch keine Identitäts- oder Wohnsitzprüfung.
Die größte Einschränkung ist oft die Antragsberechtigung
Oft liegt das Problem nicht darin, wie die Karte hinzugefügt wird, sondern ob der Nutzer sie rechtmäßig beantragen kann.
Zum Beispiel:
die US-Version der Coinbase Card verlangt US-Wohnsitz;
Kraken Card richtet sich hauptsächlich an UK und EWR;
OKX und Bybit geben je nach Region unterschiedliche Programme aus.
Für Nutzer in Festlandchina sollte die erste Frage vor der Beantragung lauten:
Kann diese Karte mit der eigenen echten Identität und tatsächlichen Wohnadresse erfolgreich durch KYC beantragt werden?
Wenn die Voraussetzungen nicht erfüllt sind, hat selbst eine sehr detaillierte Apple-Pay-Anleitung kaum praktischen Nutzen.
Warum kann eine Zahlung trotz erfolgreicher Aufnahme in Apple Wallet scheitern?
Eine erfolgreiche Verknüpfung bedeutet lediglich, dass der Emittent dem Gerät die Erzeugung eines digitalen Zahlungstokens erlaubt hat.
Jede spätere Zahlung muss weiterhin vom Händler, Kartennetzwerk und Emittenten autorisiert werden.
Häufige Gründe sind:
unzureichendes Guthaben;
gesperrte Karte;
Transaktions- oder Tageslimit überschritten;
Händlerkategorie eingeschränkt;
Transaktionen in aktuellem Land oder aktueller Region nicht erlaubt;
Krypto-Umrechnung fehlgeschlagen;
Risikoablehnung durch Emittenten;
Händler akzeptiert diese Art Prepaid- oder Virtualkarte nicht.
„Done“ auf dem Smartphone kann manchmal nur bedeuten, dass das Gerät die Zahlungsanforderung übermittelt hat. Es bedeutet nicht automatisch, dass der Händler die Belastung abgeschlossen hat.
Der tatsächliche Erfolg sollte anhand des Transaktionsverlaufs in der Karten-App und des Händlerergebnisses geprüft werden.
UCardRadar sollte deshalb getrennt erfassen:
erfolgreich zu Apple Wallet hinzugefügt;
tatsächliche Apple-Pay-Zahlung erfolgreich.
Ein einzelner Screenshot der Wallet-Verknüpfung beweist noch nicht, dass die Karte normal bezahlt.
Häufige Fehlermeldungen beim Hinzufügen
Could Not Add Card
Prüfen:
ob Apple Pay in der Region unterstützt wird;
ob dieses Kartenprogramm offiziell aktiviert ist;
ob Upgrade oder Ersatz nötig ist;
ob iOS und Karten-App aktuell sind;
ob Zwei-Faktor-Authentifizierung beim Apple-Konto aktiviert ist;
ob die Karte aktiviert wurde;
ob sie gesperrt oder geschlossen ist.
Wenn alles korrekt ist, muss normalerweise der Emittent kontaktiert werden. Apple kann die Karte nicht anstelle des Kartenanbieters freigeben.
Invalid Card
Möglicherweise wurden Kartennummer, Ablaufdatum oder CVV falsch eingegeben, oder dieses Kartenprodukt ist überhaupt nicht an Apple Pay angebunden.
Wenn in der Karten-App „Add to Apple Wallet“ angeboten wird, sollte dieser Weg statt der manuellen Eingabe verwendet werden.
Card Device Limit
Das bedeutet meist, dass die Karte auf zu vielen Geräten hinterlegt ist oder Token auf einem alten iPhone oder einer Apple Watch noch nicht freigegeben wurden.
Die Karte zunächst von nicht mehr verwendeten Geräten entfernen und gegebenenfalls den Emittenten um Zurücksetzen des Limits bitten.
Verifizierungscode kommt nicht an
Prüfen, ob Telefonnummer und E-Mail-Adresse des Kartenkontos noch gültig sind.
Einige Emittenten bieten auch App-Bestätigung oder Telefonverifizierung. Verwendet das Konto eine Nummer ohne SMS-Empfang, können spätere Gerätewechsel und erneutes Hinzufügen schwierig werden.
Apple Pay und App-Store-Zahlungen sind nicht dasselbe
Eine Karte in Apple Wallet dient hauptsächlich für:
kontaktlose Zahlungen im Geschäft;
Websites mit Apple Pay;
Apps mit Apple Pay;
bestimmte Verkehrs- und Wallet-Szenarien.
Apple-Dienste wie App Store, Apple Music und iCloud nutzen hauptsächlich die „Zahlung & Versand“-Einstellungen des Apple-Kontos.
Das bedeutet:
Eine Karte, die zu Apple Wallet hinzugefügt werden kann, kann nicht zwingend App-Store-Abonnements bezahlen.
Umgekehrt bedeutet eine Karte als Apple-Konto-Zahlungsmittel nicht automatisch, dass sie Apple Pay im stationären Handel unterstützt.
Wie nach Region auswählen?
USA
Besonders relevant:
Crypto.com Prepaid Card;
bereits vorhandene MetaMask Card.
Die Regeln der Coinbase Card sind relativ klar, Bewerber müssen jedoch US-Wohnsitz- und Identitätsanforderungen erfüllen.
EWR und Vereinigtes Königreich
Besonders relevant:
Wichtig: Das EU-Programm von Crypto.com unterstützt Apple Pay, das UK-Programm möglicherweise derzeit nicht.
Australien
Die australischen Kartenprogramme von Bybit und Crypto.com haben relativ klare Nachweise für Apple-Pay-Unterstützung.
Singapur
Nutzer können das Crypto.com-Programm in Singapur und andere tatsächlich im Konto freigeschaltete Kartenprodukte prüfen.
Lateinamerika
Nach Land prüfen:
Bybit-Programme in Argentinien, Brasilien und Peru;
einige lateinamerikanische Crypto.com-Programme;
OKX Brasilien;
ausgewählte von Gnosis Pay unterstützte Länder;
ausgewählte von MetaMask Card unterstützte Länder.
Andere Regionen
KAST, RedotPay, Wirex und Fizen scheinen breitere Abdeckung zu haben, ihre Regionalregeln sind aber weniger klar als bei Coinbase, Crypto.com und Bybit.
Vor der Beantragung am besten prüfen:
ob KYC mit echter Identität möglich ist;
ob in der App Apple Pay angezeigt wird;
ob eine neue oder alte Kartenversion ausgegeben wird;
ob Apple Pay in der Region verfügbar ist;
ob es aktuelle erfolgreiche Berichte mit derselben BIN und Region gibt.
Ob eine virtuelle Karte wirklich Apple Pay verwenden kann, lässt sich nicht nur am Kartennetzwerk oder an einem fremden Screenshot erkennen.
Wirklich nützlich ist:
Welche Kartengeneration aus welcher Region zu welchem Zeitpunkt erfolgreich zu Apple Wallet hinzugefügt wurde und ob danach eine reale Zahlung erfolgreich war.
Im „Apple Pay“-Szenario von UCardRadar lässt sich nach Kartenname, Ausgaberegion, Kartenversion, offiziellem Supportstatus und letztem Verifizierungsdatum filtern. So lässt sich vermeiden, eine virtuelle Karte zu beantragen, die nur online funktioniert, aber keine kontaktlosen mobilen Zahlungen unterstützt. Nach Auswahl des Szenarios zeigt die Website passende Kartenempfehlungen an.