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Welche virtuellen Karten unterstützen Google Pay? Leitfaden zu Kartenverknüpfung, kontaktlosem Bezahlen und regionaler Kompatibilität

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Dass eine virtuelle Karte auf Websites für Zahlungen funktioniert, bedeutet nicht automatisch, dass sie sich zu Google Wallet hinzufügen lässt. Ebenso bedeutet eine erfolgreiche Aufnahme in Google Wallet noch nicht, dass die Karte bereits für kontaktlose Zahlungen im Geschäft genutzt werden kann.

Diese drei Zustände werden häufig miteinander verwechselt:

  • Die Karte ist im Google-Konto gespeichert und kann für Zahlungen auf Websites oder in Apps verwendet werden;

  • Die Karte hat die Google-Wallet-Verifizierung abgeschlossen und kann für kontaktlose NFC-Zahlungen verwendet werden;

  • Mit der Karte wurde tatsächlich eine Zahlung an einem Händlerterminal erfolgreich abgebucht.

Ein Fehler in einer dieser Phasen kann jeweils andere Ursachen haben.

Manche Nutzer können RedotPay zu Google Wallet hinzufügen, scheitern jedoch an Terminals, die eine PIN verlangen. Andere verwenden die europäische Version der Coinbase Card, deren physische Karte kontaktlos bezahlen kann, die sich aber nicht zu Google Wallet hinzufügen lässt. Selbst Karten derselben Marke können je nach Ausgaberegion völlig unterschiedliche Funktionen haben.

Entscheidend ist daher nicht der Begriff „virtuelle Karte“, sondern das jeweilige Kartenprogramm, das Ausgabeland, die BIN, der Herausgeber und die Frage, ob genau dieses Programm in Google Wallet integriert ist.

Originalgrafik von UCard Radar: Welche virtuellen Karten unterstützen Google Pay? Leitfaden zu Kartenverknüpfung, kontaktlosem Bezahlen und regionaler Kompatibilität

Quellen und Grenzen der Aussagen

Primärquellen zur Überprüfung: Find supported payment methods; Where you can use Google Wallet; Bitget Wallet Card.

Die überprüfbaren Aussagen dieses Artikels zu unterstützten Herausgebern und regionalen Voraussetzungen für das Hinzufügen virtueller Karten zu Google Wallet basieren auf den genannten offiziellen beziehungsweise regulatorischen Dokumenten. Der tatsächliche Servicestatus, Gebühren, Voraussetzungen und die geografische Verfügbarkeit sollten zum Zeitpunkt der Beantragung auf der Seite des Kartenherausgebers oder der Plattform geprüft werden.

Ergebnisse können je nach Herausgeber, Region, Kontostufe und Händlerregeln unterschiedlich ausfallen. Erfahrungen, Erfolgsquoten, Gebührenvergleiche oder Trendaussagen, die nicht direkt aus den oben genannten Primärquellen hervorgehen, sind als Analyse oder Schlussfolgerung zu verstehen und wurden von den betreffenden Institutionen nicht offiziell für Einzelfälle bestätigt.

Welche virtuellen Karten unterstützen derzeit Google Pay?

Die folgenden Angaben basieren hauptsächlich auf offiziellen Informationen der Kartenanbieter. Sie bedeuten nicht, dass jede Person in jeder Region die jeweilige Karte beantragen kann.

Karte

Virtuelle Karte

Google Pay / Wallet-Status

Wichtigste regionale Einschränkungen

Bybit Card

Ja

Mehrere regionale Programme unterstützt

Europa, Schweiz, Australien, Asien-Pazifik, Argentinien, Brasilien, Peru u. a.; Mexiko-Programm nicht unterstützt

Crypto.com Prepaid Card

Ja

Mehrere wichtige Kartenprogramme unterstützt

USA, Kanada, EU, Großbritannien, Australien, Singapur, Bahrain und ausgewählte lateinamerikanische Programme

Coinbase Card

Ja

US-Karte unterstützt

EU- und UK-Versionen unterstützen ausdrücklich keine Mobile Wallets

Nexo Card

Ja

Offiziell unterstützt

Nur für Einwohner ausgewählter europäischer Länder

Bitpanda Card

Ja, bis zu 3

Offiziell unterstützt

Hauptsächlich für Einwohner des Euroraums

KAST Card

Ja

Offiziell unterstützt

Google Wallet muss in der Region verfügbar sein; Karte und KYC müssen gültig sein

RedotPay Card

Ja

Offiziell unterstützt

Nach Aktivierung kann eine Synchronisierung erforderlich sein; virtuelle Karte hat keine PIN

MetaMask Card

Ja

Offiziell unterstützt

Nur in bestimmten Ausgaberegionen; Neuanträge in USA und UK ausgesetzt

Gnosis Pay Card

Ja

In ausgewählten Ausgaberegionen unterstützt

EWR, Großbritannien, Schweiz, Gibraltar und Brasilien

OKX Card

Nur virtuell

Offiziell unterstützt

Regionale Programme, derzeit u. a. EWR, Brasilien und weitere separate Programme

Krak Card

Ja

Offiziell unterstützt

Derzeit nur für verifizierte Privatkunden in Großbritannien und EWR

Wirex Card

Ja

Offiziell unterstützt

Offizielle Anleitungen betreffen hauptsächlich Australien, Großbritannien und EWR

Fizen Card

Ja

Anbieter bestätigt Unterstützung

Keine vollständige Länderliste; bisherige Kartenerstellung wird derzeit aktualisiert

Bybit Card

Die aktuelle offizielle Regionstabelle von Bybit zeigt, dass Kartenprogramme in Argentinien, AIFC, Georgien, Kasachstan, Australien, Asien-Pazifik, Brasilien und Peru Google Pay unterstützen, während das Mexiko-Programm derzeit nicht unterstützt wird. Auch die Kartenprogramme von Bybit im Europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz sind in Google Pay integriert.

Crypto.com Prepaid Card

Crypto.com macht relativ detaillierte Angaben zu seinen virtuellen Karten. In den USA ausgestellte virtuelle Karten unterstützen Apple Pay, Samsung Pay und Google Pay. Virtuelle Karten in Australien, der EU und Kanada unterstützen Apple Pay und Google Pay; virtuelle Karten in Singapur unterstützen Google Pay. Die im März 2026 aktualisierte Regionstabelle zeigt außerdem Google-Wallet-Unterstützung für Großbritannien, Bahrain und bestimmte lateinamerikanische Kartenprogramme.

Coinbase Card

Die US-Version der Coinbase Card kann zu Apple Pay oder Google Pay hinzugefügt werden. Die EU- und UK-Versionen können dagegen derzeit ausdrücklich nicht zu Mobile Wallets hinzugefügt werden und sind auf die kontaktlose Funktion der physischen Karte angewiesen. US-Antragsteller müssen in den Vereinigten Staaten außerhalb Hawaiis wohnen und die Identitätsprüfung abschließen.

Nexo Card

Nexo bietet in der App eine Option „Add to Google Pay“, über die die virtuelle Karte direkt zu Google Wallet hinzugefügt werden kann. Die Nexo Card ist derzeit nur für Einwohner ausgewählter europäischer Länder verfügbar. Virtuelle Karten können weiterhin beantragt werden, während Bestellungen physischer Karten vorübergehend ausgesetzt sind.

Bitpanda Card

Die Bitpanda Card unterstützt Google Pay. Nutzer können gleichzeitig bis zu drei aktive virtuelle Karten besitzen, aber nur eine physische Karte. Voraussetzung sind eine abgeschlossene Identitätsprüfung und ein Wohnsitz im Euroraum. Zypern und Liechtenstein sind derzeit vom Kartendienst ausgeschlossen.

KAST Card

Sowohl virtuelle als auch physische KAST-Karten können zu Google Wallet hinzugefügt werden. Bei der virtuellen Karte müssen Kartennummer, Ablaufdatum und CVV manuell eingegeben werden; anschließend erfolgt die Verifizierung per SMS, E-Mail oder App. KAST weist außerdem darauf hin, dass eine Karte normalerweise nur mit einem Google-Wallet-Konto verknüpft werden kann und vor der Verknüpfung Aktivierung und KYC abgeschlossen sein müssen.

RedotPay Card

RedotPay erlaubt ausdrücklich, die virtuelle Karte für Online- und stationäre Zahlungen zu Google Pay hinzuzufügen. Derzeit fällt eine einmalige Ausgabegebühr von 10 US-Dollar an. Nach der Aktivierung kann es etwas dauern, bis die Kartendaten mit Plattformen wie Google Pay synchronisiert sind. Die meisten Nutzer können die Karte innerhalb von zwei Tagen verwenden, in manchen Fällen dauert es drei bis fünf Tage.

Die virtuelle RedotPay-Karte hat keine PIN. Das beeinträchtigt die meisten mobilen kontaktlosen Zahlungen nicht, kann aber an Terminals zu Problemen führen, die zwingend eine Karten-PIN verlangen.

MetaMask Card

Die MetaMask Card kann manuell zu Google Wallet hinzugefügt und anschließend für kontaktlose Zahlungen im Geschäft, im Web und in Apps verwendet werden. Dies gilt sowohl für die virtuelle als auch für die Metallkarte. MetaMask hat neue Anträge in den USA und Großbritannien derzeit ausgesetzt; bestehende Karteninhaber sind davon nicht betroffen.

Gnosis Pay Card

Gnosis Pay beschreibt die Google-Wallet-Abdeckung recht klar: Karten aus dem EWR, Großbritannien, der Schweiz, Gibraltar und Brasilien können hinzugefügt werden. Nutzer müssen die Kartendaten manuell eingeben und die Verifizierung per SMS oder E-Mail abschließen.

OKX Card

Die OKX Card wird derzeit nur virtuell angeboten. Je nach Ausgaberegion kann das Kartennetzwerk Visa oder Mastercard sein. Die offizielle Produktdokumentation bestätigt die Unterstützung von Apple Pay und Google Pay. Hilfedokumente vom Juli 2026 zeigen, dass einige Kartenprogramme derzeit den EWR und Brasilien abdecken; in anderen Regionen ist der tatsächlich im Konto freigeschaltete Status maßgeblich.

Krak Card

Die Krak Card ist eine Zahlungskarte von Kraken. Nach erfolgreicher Beantragung erhalten Nutzer sofort eine virtuelle Karte, die zu Apple Wallet oder Google Wallet hinzugefügt werden kann. Eine physische Karte kann separat bestellt werden. Derzeit ist das Produkt nur für verifizierte Privatkonten in Großbritannien und im Europäischen Wirtschaftsraum verfügbar.

Wirex Card

Sowohl virtuelle als auch physische Wirex-Karten können zu Google Pay hinzugefügt werden. Die offiziellen Anleitungen beziehen sich derzeit ausdrücklich auf Australien, Großbritannien und den EWR. Die Karte kann entweder direkt aus der Wirex App hinzugefügt oder in Google Wallet manuell eingegeben werden.

Wirex gibt an, mit seinem Kartendienst mehr als 130 Länder und über 7 Millionen Nutzer abzudecken. „Sich auf der Plattform registrieren können“ und „ein lokales Kartenprogramm mit Google-Wallet-Unterstützung haben“ sind jedoch zwei unterschiedliche Dinge. Entscheidend ist letztlich, ob die Kartenverknüpfung im jeweiligen Konto tatsächlich angeboten wird.

Fizen Card

Die offiziellen Produktseiten und Artikel von Fizen geben an, dass Google Pay unterstützt wird. Virtuelle Karten können mit USDT aufgeladen und anschließend für kontaktlose Zahlungen verwendet werden. Fizen spricht von mehr als 1,5 Millionen — genauer gesagt über 150 Millionen — Visa-akzeptierenden Händlern und erlaubt die Erstellung mehrerer virtueller Karten.

Allerdings zeigt die aktuelle Fizen-Website, dass die bisherige Kartenerstellung vorübergehend für ein Upgrade ausgesetzt ist und das neue Kartenprogramm noch nicht vollständig gestartet wurde. Deshalb müssen die Verknüpfbarkeit bestehender Karten und die Kartenausgabe für neue Nutzer getrennt betrachtet werden; alte Anleitungen allein reichen nicht aus.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Google Pay und Google Wallet?

Die Wallet-App auf Android heißt heute Google Wallet, während Google Pay häufiger auf Zahlungsbuttons, Checkout-Seiten und Hinweisen auf kontaktloses Bezahlen erscheint.

Vereinfacht gesagt:

  • Google Wallet speichert Karten und ermöglicht mobile kontaktlose Zahlungen;

  • Google Pay ist der Zahlungsdienst und die Marke, die beim Checkout verwendet werden;

  • Ein „Buy with GPay“-Button auf einer Website bedeutet nicht, dass die Karte automatisch NFC-Zahlungen auf dem Smartphone unterstützt;

  • Dass eine Karte in Google-Diensten gespeichert werden kann, bedeutet ebenfalls nicht, dass kontaktloses Bezahlen vollständig eingerichtet ist.

Google weist ausdrücklich darauf hin, dass eine Karte, die nicht für „Tap to pay“ eingerichtet werden kann, trotzdem in Google Wallet gespeichert bleiben und für Google-Produkte oder Zahlungen auf Websites und in Apps mit Google-Pay-Button verwendet werden kann.

UCardRadar sollte daher mindestens diese drei Zustände getrennt erfassen:

Status

Bedeutung

Kann im Google-Konto gespeichert werden

Nutzung auf bestimmten Websites, in Apps oder Google-Diensten möglich

Kann für Tap to pay eingerichtet werden

Tokenprüfung durch den Herausgeber abgeschlossen

Kontaktlose Zahlung funktioniert tatsächlich

Zahlung an einem echten POS-Terminal wurde erfolgreich abgebucht

Ein Screenshot mit „erfolgreich hinzugefügt“ belegt höchstens den zweiten Punkt.

Warum kann eine virtuelle Karte kontaktlos bezahlen?

Auch ohne Plastikkarte besitzt eine virtuelle Karte Kartennummer, Ablaufdatum, CVV und einen Herausgeber.

Nach dem Hinzufügen zu Google Wallet sendet das Smartphone bei einer Zahlung nicht direkt die ursprüngliche Kartennummer, sondern verwendet eine gerätespezifische virtuelle Kontonummer beziehungsweise ein Zahlungstoken. Google erklärt, dass bei bestimmten Rückerstattungen die letzten vier Ziffern der in Google Wallet angezeigten virtuellen Kartennummer benötigt werden können, nicht die letzten vier Ziffern der ursprünglichen Karte.

Auch Crypto.com weist darauf hin, dass die in Google Wallet angezeigte virtuelle Kontonummer nicht mit der Nummer der Crypto.com Virtual Card identisch ist. Bei Rückerstattungen kann der Händler die letzten vier Ziffern des Wallet-Tokens verlangen.

Das ist auch der Grund, warum Karten nach einem Smartphone-Wechsel, einem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen oder dem Entfernen eines Google-Kontos häufig neu hinzugefügt werden müssen: Die Karte selbst hat sich nicht verändert, aber das Zahlungstoken des alten Geräts ist ungültig geworden.

Welche Voraussetzungen gelten für kontaktloses Bezahlen mit Google Wallet?

Ob eine Karte verknüpft werden kann, hängt mindestens vom Gerät, der Region und der Karte selbst ab.

Das Smartphone muss NFC unterstützen

Für kontaktlose Zahlungen im Geschäft benötigt ein Android-Smartphone NFC, und Google Wallet muss als Standard-App für NFC-Zahlungen eingerichtet sein. Beim Bezahlen muss die Wallet nicht geöffnet bleiben; das Gerät muss lediglich entsperrt und an ein kontaktloses Terminal gehalten werden.

Das Smartphone muss Sicherheitsprüfungen bestehen

Google Wallet kann folgende Geräte ablehnen:

  • Gerootete Smartphones;

  • Geräte mit benutzerdefinierter ROM;

  • Geräte mit entsperrtem Bootloader;

  • Geräte mit nicht zertifiziertem Betriebssystem;

  • Geräte ohne unterstützte Displaysperre.

Allein die Installation der Google-Wallet-APK garantiert daher keine funktionierenden kontaktlosen Zahlungen. Das Gerät muss außerdem Google Play Services ordnungsgemäß ausführen und die Integritäts- und Sicherheitsprüfungen bestehen.

Tap to pay muss in der Region verfügbar sein

Die Abdeckung der Google-Wallet-App, von Google-Pay-Webzahlungen und Tap to pay auf dem Smartphone ist nicht identisch.

Die offizielle Google-Liste für kontaktloses Bezahlen enthält Hongkong und Macau. Zum Zeitpunkt dieser Prüfung ist Festlandchina jedoch nicht als unterstützte Region für Google Wallet und Tap to pay aufgeführt.

Für Nutzer in Festlandchina bedeutet dies, dass eine ausländische virtuelle Karte mit dem Hinweis „unterstützt Google Pay“ nicht automatisch auch für kontaktloses Bezahlen mit einem Android-Smartphone in Festlandchina geeignet ist.

Der Herausgeber muss die Funktion unterstützen

Google stellt klar, dass letztlich der Kartenherausgeber entscheidet, ob eine Karte für mobile Zahlungen verwendet werden darf. Eine Bank kann nur bestimmte Karten freischalten oder einzelne BINs, Prepaid-, Geschäfts- oder virtuelle Karten einschränken.

Deshalb können zwei virtuelle Visa-Karten unterschiedlich reagieren: Eine lässt sich problemlos verknüpfen, während die andere „Card can’t be set up for tap and pay“ anzeigt.

Wie wird eine virtuelle Karte zu Google Wallet hinzugefügt?

Es gibt zwei übliche Möglichkeiten.

Direkt aus der Karten-App hinzufügen

Plattformen wie Bybit, Nexo oder Wirex können auf der Kartenseite folgende Optionen anbieten:

Add to Google Pay
Add to Google Wallet

Danach müssen die Bedingungen des Herausgebers bestätigt und die Verifizierung per SMS, E-Mail oder App abgeschlossen werden.

Diese Methode ist in der Regel zuverlässiger als die manuelle Eingabe, weil die Karten-App Google direkt die passenden Informationen zum Kartenprogramm und Token übermittelt.

Manuell in Google Wallet hinzufügen

Der übliche Ablauf:

  1. Google Wallet öffnen;

  2. „Zu Wallet hinzufügen“ auswählen;

  3. „Zahlungskarte“ auswählen;

  4. „Neue Kredit- oder Debitkarte“ auswählen;

  5. Physische Karte scannen oder Kartennummer manuell eingeben;

  6. Bedingungen des Herausgebers lesen und akzeptieren;

  7. Verifizierung per SMS, E-Mail oder App abschließen.

Virtuelle Karten von KAST, Gnosis Pay und MetaMask Card lassen sich manuell hinzufügen.

Bei der Verknüpfung sollte der beim Kartenanbieter hinterlegte echte Name und die Rechnungsadresse verwendet werden. Stimmen Name, Land, Postleitzahl oder Rechnungsadresse nicht mit den KYC-Daten überein, kann der Herausgeber die Erzeugung des Zahlungstokens ablehnen.

Gibt es Betragsgrenzen für mobiles kontaktloses Bezahlen?

Google Wallet selbst legt keine weltweit einheitliche Betragsobergrenze fest.

Die tatsächlichen Limits ergeben sich normalerweise aus:

  • Kartenherausgeber;

  • Händlerterminal;

  • Lokalen Regeln für kontaktloses Bezahlen;

  • Tages- oder Transaktionslimits der Karte;

  • Smartphone-Entsperrung oder zusätzlicher Authentifizierung.

Crypto.com nennt unter anderem folgende Referenzlimits für Google Pay:

Region

Referenzlimit

Australien

Bei mehr als 200 AUD kann der Händler eine PIN verlangen

Kanada

Bis zu 250 CAD pro Google-Pay-Transaktion

Europa

Referenzschwelle von 50 EUR; Geräteauthentifizierung oder PIN kann erforderlich sein

Singapur

Vom Händler festgelegt; bei manchen Zahlungen ist eine PIN erforderlich

Großbritannien, Bahrain

Abhängig von Händler- und Kartenlimits

Diese Regeln gelten für Crypto.com-Kartenprogramme und sind kein einheitlicher Standard für alle Google-Wallet-Karten.

Bei Gnosis Pay beträgt das Limit pro Kartenzahlung 5.000, das rollierende 24-Stunden-Limit 8.000, berechnet in Abrechnungswerten wie EURe, GBPe oder USDCe. Die offizielle Dokumentation weist zudem darauf hin, dass das kontaktlose Limit der physischen Karte nicht für Apple-Pay- oder Google-Pay-Transaktionen gilt.

Warum funktioniert die Zahlung im Geschäft trotz erfolgreicher Verknüpfung nicht?

Zeigt eine Karte in Google Wallet „Ready to pay“, bedeutet das lediglich, dass ein Gerätetoken erstellt wurde. Bei der tatsächlichen Zahlung muss die Transaktion weiterhin vom Händler, Kartennetzwerk und Herausgeber autorisiert werden.

Häufige Fehlerursachen:

  • Unzureichendes Kartenguthaben;

  • Karte eingefroren oder gesperrt;

  • Einzel-, Tages- oder Monatslimit überschritten;

  • Händlerkategorie eingeschränkt;

  • Land vom Kartenanbieter eingeschränkt;

  • Terminal verlangt PIN, die virtuelle Karte besitzt jedoch keine;

  • Krypto-Umwandlung fehlgeschlagen;

  • Herausgeber bewertet die Transaktion als auffällig;

  • Terminal unterstützt keine mobilen kontaktlosen Zahlungen.

Google erklärt außerdem: Reagiert das Smartphone auf das Terminal, zeigt die Kasse danach aber eine Ablehnung, wurde die Zahlung normalerweise von der Karte oder dem Herausgeber abgelehnt. In diesem Fall sollte der Herausgeber kontaktiert werden.

RedotPay ist ein typisches Beispiel: Die virtuelle Karte lässt sich zu Google Pay hinzufügen, kann aber aufgrund der fehlenden PIN an Terminals scheitern, die zwingend eine PIN verlangen.

Wie lassen sich häufige Fehler bei der Kartenverknüpfung prüfen?

“Couldn’t finish card setup”

Das bedeutet meist, dass der Herausgeber das Token nicht genehmigt hat.

Zunächst prüfen:

  • Karte ist aktiviert;

  • KYC ist weiterhin gültig;

  • Karte ist nicht eingefroren;

  • Google Wallet wird in der Region unterstützt;

  • Name und Rechnungsadresse stimmen mit den Kartendaten überein;

  • Es wurden nicht mehrfach innerhalb kurzer Zeit neue Versuche gestartet.

Google empfiehlt bei dieser Meldung, den Herausgeber zu kontaktieren, da Google die Karte nicht im Namen des Kartenanbieters genehmigen kann.

“Card can’t be set up for tap and pay”

Die Karte kann möglicherweise weiterhin für Web- und App-Zahlungen funktionieren, aber nicht für NFC.

Separat prüfen:

  • Unterstützt die Karte nur Online-Google-Pay?

  • Ist die BIN in Google Wallet integriert?

  • Unterstützt das Smartphone NFC?

  • Besteht das System die Sicherheitszertifizierung?

  • Ist Tap to pay in der Kontoregion verfügbar?

“Phone can’t be set up for tap and pay”

Hier sollte das Smartphone geprüft werden, nicht die Karte:

  • Ist NFC aktiviert?

  • Ist Google Wallet die Standard-Zahlungs-App?

  • Ist eine Displaysperre oder biometrische Authentifizierung eingerichtet?

  • Ist das Smartphone gerootet?

  • Ist der Bootloader entsperrt?

  • Ist die ROM von Google zertifiziert?

RedotPay lässt sich auch nach Aktivierung nicht hinzufügen

RedotPay erklärt, dass die Kartendaten nach der Aktivierung erst mit Plattformen wie Google Pay synchronisiert werden müssen. Bei den meisten Konten ist dieser Vorgang innerhalb von zwei Tagen abgeschlossen, bei einigen dauert er drei bis fünf Tage.

Wiederholte Verknüpfungsversuche oder mehrere fehlgeschlagene Transaktionen während der Synchronisierung können Risikokontrollen auslösen oder sogar zur Sperrung der Karte führen.

Die Karte verschwindet plötzlich aus dem Wallet

Folgende Aktionen können zur Entfernung des Zahlungstokens führen:

  • Displaysperre deaktivieren oder ändern;

  • Google Wallet länger als 90 Tage nicht öffnen;

  • Smartphone auf Werkseinstellungen zurücksetzen;

  • Daten von Google Play Services löschen;

  • Google-Konto vom Gerät entfernen;

  • Eine inkompatible App-Klonfunktion verwenden.

Was müssen Nutzer in Festlandchina, Hongkong und Macau beachten?

Festlandchina

Stand Juli 2026 ist Festlandchina nicht in der offiziellen Liste der Regionen für mobile kontaktlose Zahlungen mit Google Wallet aufgeführt. Selbst mit einer im Ausland ausgegebenen virtuellen Karte kann Tap to pay aufgrund regionaler Beschränkungen, der Google-Dienste-Umgebung oder der Gerätezertifizierung nicht verfügbar sein.

Das Ändern des Landes im Google-Konto, der Wechsel des Netzwerks oder die Installation einer APK verändert weder die BIN noch den Kartenherausgeber und ersetzt auch nicht die regionalen und sicherheitsbezogenen Prüfungen von Google Wallet.

Für Nutzer in Festlandchina sind ausländische virtuelle Karten daher in der Regel sinnvoller für Webzahlungen, App-Zahlungen und die Nutzung im Ausland, als davon auszugehen, dass sie an POS-Terminals in Festlandchina über Google Wallet kontaktlos funktionieren.

Hongkong

Hongkong gehört zu den von Google Wallet und Tap to pay unterstützten Regionen. Ob eine ausländische virtuelle Karte hinzugefügt werden kann, hängt dennoch vom jeweiligen Kartenprogramm und der persönlichen Berechtigung ab.

Dass Google Wallet in Hongkong unterstützt wird, bedeutet nicht, dass Einwohner jede US-amerikanische oder europäische Karte beantragen können. Produkte wie die US-Coinbase-Karte, Nexo, Bitpanda und Krak Card haben echte Wohnsitz- und KYC-Anforderungen.

Macau

Auch Macau liegt im Google-Wallet-Unterstützungsgebiet. Welche Karten dort tatsächlich verfügbar sind, richtet sich jedoch nach Googles Liste unterstützter Herausgeber und den jeweiligen Antragsbedingungen.

Welche Karten sind je nach Region besonders interessant?

USA

Besonders relevant:

  1. Coinbase Card;

  2. Crypto.com Prepaid Card;

  3. Bereits vorhandene MetaMask Card.

Die US-Version der Coinbase-Karte unterstützt Google Pay, Antragsteller müssen jedoch tatsächlich in den USA wohnen und die entsprechende Identitätsprüfung abschließen. Auch die virtuelle US-Karte von Crypto.com kann bereits vor Eintreffen der physischen Karte zu Google Wallet hinzugefügt werden.

Europäischer Wirtschaftsraum und Großbritannien

Besonders relevant:

  1. Nexo Card;

  2. Bitpanda Card;

  3. Gnosis Pay Card;

  4. Krak Card;

  5. Europäische Bybit-Programme;

  6. Europäische oder britische Crypto.com-Programme;

  7. OKX Card;

  8. Wirex Card.

Zu beachten ist, dass die Coinbase Card in Europa und Großbritannien weiterhin beantragt und genutzt werden kann, derzeit aber nicht zu Google Wallet hinzugefügt werden kann.

Australien

Relativ klar dokumentiert sind:

  • Australische Bybit-Karte;

  • Australische Crypto.com-Karte;

  • Wirex Card;

  • Bestimmte regionale OKX-Programme.

Bei der australischen Bybit-Karte sind Google Pay, Apple Pay und Samsung Pay freigeschaltet. Auch die australische virtuelle Crypto.com-Karte kann direkt zu Google Wallet hinzugefügt werden.

Singapur

Die virtuelle Crypto.com-Karte in Singapur unterstützt ausdrücklich Google Pay. Bei anderen Karten muss geprüft werden, welchem Kartenprogramm der Nutzer zugeordnet ist und ob in der App eine Google-Wallet-Option angezeigt wird.

Lateinamerika

Je nach Land:

  • Bybit: Argentinien, Brasilien und Peru;

  • Gnosis Pay: in Brasilien ausgegebene Karten;

  • OKX: Brasilien-Programm;

  • Crypto.com: Brasilien und ausgewählte Nutzer in Lateinamerika;

  • MetaMask Card: ausgewählte lateinamerikanische Länder;

  • KAST und RedotPay: abhängig von der tatsächlichen Kontoberechtigung.

Wie wählt man eine zuverlässigere Option?

Wer sofort eine virtuelle Karte für die Nutzung in Europa benötigt, kann vor allem Bitpanda, Nexo, Gnosis Pay, Krak, OKX und Wirex prüfen.

Wer in den USA lebt, sollte zuerst Coinbase Card und Crypto.com ansehen.

In Australien sind Bybit und Crypto.com besonders relevant.

Wer eine breitere geografische Nutzung und relativ flexible Antragsregionen sucht, kann KAST und RedotPay prüfen. Vor der Beantragung sollte jedoch bestätigt werden, dass Google Wallet vor Ort verfügbar und die entsprechende Karten-BIN tatsächlich integriert ist.

Die entscheidende Frage bei einer virtuellen Karte für Google Pay lautet:

Welche Karte aus welcher Ausgaberegion lässt sich tatsächlich zu Google Wallet hinzufügen, kann Tap to pay aktivieren und hat bereits erfolgreich eine kontaktlose Zahlung bei einem realen Händler durchgeführt?

Auf der Startseite kann unter „Karten nach Verwendungszweck finden“ Google Pay ausgewählt werden, um zur Detailseite mit passenden Kartenempfehlungen zu gelangen.

Quellen und Prüfdaten

Diese zugänglichen Quellen stützen wesentliche Fakten sowie regulatorische oder dienstbezogene Zustände. Die Hinweise definieren den Geltungsbereich.

Seite geprüft: 29.07.2026
  1. Find supported payment methods

    Offizielle QuelleAbgerufen: 29.07.2026

    适用地区:Google Wallet 支持市场|用于核验:Google Wallet 支持的支付方式和发卡行条件。
  2. Where you can use Google Wallet

    Offizielle QuelleAbgerufen: 29.07.2026

    适用地区:Google 公布的 Google Wallet 市场|用于核验:Google Wallet 的国家和地区可用性。
  3. Bitget Wallet Card

    Offizielle QuelleAbgerufen: 29.07.2026

    适用地区:Bitget Wallet Card 支持市场|用于核验:Mastercard 受理、申请流程和钱包支付平台兼容性。